Gesseler Goldschatz

Gesseler Goldschatz

Sensationsfund aus der Bronzezeit

In Syke-Gessel wurde ein Sensationsfund aus der Bronzezeit geborgen. 117 Objekte aus Gold mit einem Gewicht von ca. 1,8 kg lagen 3.400 Jahre unter der Ackerkrume und kamen bei dem Bau der Erdgaspipeline zu Tage.

Einen solchen Sensationsfund nach 3.400 Jahren in einer Tiefe von weniger als einem Meter aus der Erdgastrasse bergen zu können, das lässt die Herzen höher schlagen. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege spricht vom einem der größten prähistorischen Goldhorte Mitteleuropas: 117 Einzelobjekte aus reinem Gold, 1,8 Kilogramm filigraner Schmuck verpackt in einem Beutel aus Tuch und Fell und verschlossen mit Bronzenadeln. Syke mit seiner Ortschaft Gessel ist für die Archäologen kein weißer Fleck mehr, sondern auf  den Karten der Wissenschaftler jetzt mit drei Sternen gekennzeichnet. Auch wir sind mächtig stolz.

Viel wissenschaftliche Arbeit muss noch geleistet werden, um das Geheimnis dieses Goldschatze und seiner damaligen Besitzer verstehen zu können. Die Ergebnisse werden in den Geschichtsbüchern über unsere Vorfahren der Bronzezeit ihren Platz finden!