Hoher Berg

Hoher Berg

Zur Geschichte des Hohen Berges

Auf dem 4,8 Hektar großen Gelände wurde Mitte der 70iger Jahre, zur Zeit des Kalten Krieges, von den US-Streitkräften eine Flugabwehr-Raketenstation errichtet. Auf dem höchsten noch vorhandenen Wall standen auf den Betonplatten Radarkugeln, die „den Feind" orten sollten. Mitte der 80iger Jahre verließen die amerikanischen und 1987 die deutschen Soldaten die Stellung. In den Folgejahren wurde das ehemalige Militärgelände landwirtschaftlich genutzt. Im Jahr 2004 erwarb die Stadt Syke das Gelände. Mit Unterstützung von EU-Mitteln wurde das Projekt „Kulturlandschaft der Geest" (s. Infotafel am Eingang des Geländes) entwickelt.

Um die bereits vorhandenen Angebote auf dem Hohen Berg zu verbinden und zielgerichtet für den naturnahen Tourismus weiter zu entwickeln, hat die Stadt daher im Jahr 2008 mit der Fachhochschule Bremen, Fachbereich Architektur, einen studentischen Ideenwettbewerb ausgelobt mit dem Ziel, einen professionellen Entwurf für einen „Naturerlebnisturm“ zu entwickeln. Bereits drei Jahre später konnte der neu erbaute Aussichtsturm eingeweiht werden.

Durch die natürlichen Gegebenheiten bietet der Hohe Berg eine bis zu 30 km weite Sicht über die Geestlandschaft nach Bremen.
Der 12 m hohe Naturerlebnisturm führt die Besucher auf 75 m über NN. Von dort genießen diese eine 360 Grad Rundumsicht sowohl über die einzigartige Endmoränenlandschaft der Geest als auch auf die im Konversionsprozess neu geschaffenen Biotopstrukturen.
Der Naturerlebnisturm ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Region durch seine besondere Lage am Geestrand und bietet den Besuchern ein in Norddeutschland einzigartiges Landschaftserlebnis.